Erneuerbare-Energiegemeinschaft (EEG) Steinberg am Rofan
Gemeinsam mit dem Seniorenbund Steinberg am Rofan hat die Gemeinde Steinberg im September 2024 eine Erneuerbare-Energiegemeinschaft gegründet.
Als Verein organisiert, ermöglicht die EEG Steinberg die gemeinsame Nutzung des erzeugten Stroms. Mitglieder des Vereins sind die Gemeinde und der Seniorenbund. Bei der Gründung wurde bewusst auf eine schlanke Struktur mit möglichst geringen Kosten geachtet. Eine Genossenschaft oder eine GmbH als Träger der EEG kam aus Kostengründen nicht in Frage. Obmann des Vereins ist Helmut Margreiter (Vertretungsbefugter des Seniorenbundes), sein Stellvertreter ist Franz Messner (Vertretungsbefugter der Gemeinde) und Kassier ist Andreas Huber (Finanzverwalter der Gemeinde Steinberg).
Nach der Installation der PV-Anlagen auf dem Dach des Gemeindebauhofs und dem Gemeindehaus wurde ein Teil des erzeugten Stroms ins öffentliche Netz eingespeist. Andere öffentliche Gebäude konnten von dieser Energie bisher nicht profitieren.
Die EEG bezieht nun den Strom, der sonst ins öffentliche Netz geflossen wäre, und verteilt ihn an die Gebäude ohne PV-Anlagen. Erst wenn der Verbrauch der Gemeindegebäude gedeckt ist, wird der verbleibende Strom ins öffentliche Netz eingespeist.
Die Ergebnisse können sich sehen lassen:
In den letzten 12 Monaten standen der EEG Steinberg 66.115 kWh Energie zur Verfügung, die andernfalls eingespeist worden wären.
Von dieser Energie konnten 33.527 kWh innerhalb der EEG genutzt werden, der Restüberschuss von 32.588 kWh ging in das öffentliche Stromnetz.
Insgesamt hat die Gemeinde 14% ihres Energiebedarfs aus der EEG gedeckt.
Der Anteil von Sonnenenergie aus Steinberg belief sich auf 50-75%.
Ausblick:
Die Gemeinde prüft aktuell die Machbarkeit von Kleinwasserkraft im Gemeindegebiet. Beteiligt sind hier der Ziviltechniker Matthias Philipp sowie die Energieagentur Tirol. Kleinwasserkraftanlagen bzw. Stromspeicher stellen weitere Möglichkeiten dar, um die Selbstversorgung mit günstigem Strom zu erhöhen und einen achtsamen Umgang mit öffentlichen Mitteln zu gewährleisten. Außerdem hat sich die Gemeinde für die Mitgliedschaft in der interkommunalen Energiegemeinschaft Schwaz – Jenbach – Achental ausgesprochen, welche die EEG aus 12 Gemeinden miteinander verbinden und eine effiziente Nutzung der Überschüsse über die Gemeindegrenzen hinweg ermöglichen wird.
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